zurück

 
 

Mythen und Legenden

 

 

Schlangen spielen in der Geschichte unterschiedliche Rollen.
Da Schlangen sich Häuten, keine Augenlieder und keine außen liegende
Ohren besitzen und ihre Zunge gespalten ist,
sind sie für manche Völker übernatürliche Geschöpfe.
Je nach Kulturkreis sind Schlangen Dämonen, Ungeheuer; Gottheit,
Ahn oder heiliges Schutztier. Man findet in allen Länder auf dieser
Erde Geschichten dieser faszinierenden Tiere.


Biblische Schlange
Am Anfang sorgt eine Schlange für Ärger im Garten Eden.
Gott sagte zu Adam und Eva das Sie nicht vom Baum der
Erkenntnis essen dürften. Doch Eva lies sich von der Schlange
überreden  dessen Früchte zu essen und genau so Klug wie Gott
werden. Als Strafe vertrieb Gott Adam und Eva aus dem Paradies
und verdammte die Schlange dazu auf dem Bauch zu kriechen.

Die Hopi - Indianer
Ein Indianerritual aus dem Nordosten Arizonas ist der Schlangen -
tanz. Dieser Tanz steht am ende einer ganzen Reihe von Zeremonien
die im allgemeinen Ende August statt finden und 9 Tage andauern.
Dieser Tanz soll Regen bewirken. Am 4. Tag werden 15-60 Stück
Schlangen gefangen (Pituophis melanoleucus, Crotalus viridis nuntius).
Wenn alle Schlangen getanzt haben werden sie in einem mit Maismehl
auf dem Boden gezogenen Kreis zusammen getragen und mit dem Mehl
bestäubt. Danach werden die Schlangen wieder in der Wüste ausgesetzt.

Ewige Jugend
Vor etwa 3700 Jahren wurde ein Gedicht im mittleren Osten geschrieben.
Die Hauptfigur heißt Gilgamesch. Er hat eines Tages eine Zauberpflanze
gefunden die den Menschen verjüngen kann.
Doch während er sich an einem Teich wäscht , frisst eine Schlange die Pflanze
auf. Seither, so das Gedicht, können Schlangen sich Häuten und wieder Jung werden.
Den Menschen ist es jedoch nicht mehr gelungen, die Pflanze der ewigen Jugend
zu finden - daher altern Sie und sterben schließlich.


Im Schatten der Kobra
Die Indische Kobra auch Brillenschlange genant, verdankt ihren Namen
der Charakteristischen Brillenzeichnung des Halses. Eine Indische Legende
Erzählt, Buddha sei einst bei der Wanderung durch Wüstenhaftes Land in
der sengenden Sonne eingeschlafen. Nur wenig später erwachte er zu seiner
Überraschung im Schatten einer Kobra, die Ihm mit ihrem weit abgespreizten
Nacken vor der Sonnenglut schützte. Weiter heißt es, Buddha habe sie
gesegnet und Ihr dabei zwei Finger auf den Hals gelegt. Seitdem zieren seine
Fingerabdrücke die Kobra zum Zeichen Göttlicher Dankbarkeit.
 

zurück