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Das Gift der Klapperschlangen |
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Toxine: Crotoxin Proteine Peptide (Teprotide-ACE-Hemmer) Crotalus myotoxin A Enzyme |
| Giftwirkung: Neurotoxisch, myotoxisch, Kardiotoxisch, hämolytisch, proteolytisch. |
| Symptome:
Allgemein auftretende Symptome sind Schmerzen an der Bissstelle, Hautverfärbungen, Schwellungen, Gefühllosigkeit in der betroffenen Extremität sowie Nekrosenbildung. Fast immer kommt es zum Schock. Besonders gefürchtet bei dieser Gruppe sind die auf Grund der hämolytischen Aktivität bestehende Blutungsgefahr im Hirn, Lunge und Peritoneum. |
| Therapie: Schockbekämpfung, Schmerzbekämpfung mit Analgetiker, bei Atemnot Sauerstoff-Gaben bis 4 Liter, eventuell maschinelle Beatmung und Tracheostoma, Antiserumgabe je nach Gattung der Schlange und Schwere der Vergiftung 10-100ml in einer Kochsalzinfusion nach Konjuktivaler Testung, Antibiotika Gabe zur Vermeidung von Sekundär-Infekten, wie bei allen Schlangenbissen unbedingt Tetanus- prophylaxe. Die chirurgische Wundheilung sollte am 3. - 10. Tag erfolgen, Bissstellen die zu dieser Zeit keine Nekrosezeichen zeigen, heilen von selbst ab. Von der Fasziotomie sollte Abstand genommen werden. |
| Antiseren: Wyeth und Crofab |
| Dr.med.habil.Max Daunderer ( November 1995 ) |